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Sommergrüße 2019

versendet am 21.08.2019 | zur Newsletter-Übersicht


Liebe Leserinnen und Leser, wir begrüßen Sie und Euch ganz herzlich zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters, in der es wieder spannende News aus dem Seilgarten gibt. Unser Projekt lebt vom Engagement vieler Menschen, so besteht auch das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ aus kreativen Köpfen, die aus Leidenschaft bei uns mitarbeiten. Wir hoffen, dass Sie diese Begeisterung zwischen den folgenden Zeilen spüren werden. Viel Freude beim Schmökern!



Verabschiedungen und Neuankünftenach oben

Mit dem Ende der Sommerpause wechselt auch das Team der Ehrenamtlichen und Praktikant*innen des Seilgartens.

Annika, die durch ihr FSJ gelernt hat, "in vielfältigen Arbeitsbereichen Verantwortung zu übernehmen" sowie auch Marie, die in ihrem Praxissemester "in Krisensituationen von den anderen lernen und an jeder Entscheidung im Arbeitskontext wachsen" konnte und Elaine, die ebenfalls ein Praxissemester im Rahmen ihres Sozialarbeitstudiums im Seilgarten absolviert hat, verlassen uns zum August.

Doch sowohl Elaine als auch Marie bleiben uns als Ehrenamtliche erhalten und werden das Zentrum für Soziales Lernen weiter tatkräftig bei Veranstaltungen unterstützen.

Neu hinzugekommen sind Constanze Huch, die ihr FSJ von August 2019 bis Juli 2020 im Seilgarten absolviert sowie auch Dennis Karnal, der in die Erlebnispädagogik als Praktikant hineinschnuppert.

fotos_neu

Doch die beiden sind bei weitem nicht die einzigen neuen Gesichter, die euch in Zukunft im Seilgarten über den Weg laufen werden.

Wer up-to-date bleiben möchte, sollte unsere Team-Seite gut im Auge behalten. Im Laufe des Restsommers wird dort die eine oder andere Überraschung zu finden sein!

Für alle, die neugierig geworden sind und gerne einmal wissen möchte, wie spannend die Arbeit im Seilgarten ist, finden sich auf unserer Homepage Erfahrungsberichte von ehemaligen Ehrenamtlichen und Praktikant*innen. Auch Annika und Marie haben über ihre Zeit im Seilgarten berichtet.


Rückblende: Reflexionsseminar 'Reflexion und Prozessbegleitung' mit Henry Eschenach oben

Wir, das Team vom Zentrum für soziales Lernen, verknüpften unsere praktisch gesammelten Erfahrungen mit neuen oder vertiefenden Informationen im Reflexionsseminar.

Seminar Reflexion

Der leitende Jugendbildungsreferent der Netzwerkstelle „Ev. Jugendbildung der EKM“ Henry Esche erprobte mit uns in zwei Teilen am 29.05. und 29.06.19 gruppenbezogene „Reflexion und Prozessbegleitung“.
Im Theorieteil erlangten wir einen Überblick über moderne Reflexionsmodelle und -methoden und Systemische Fragetechniken, welche Interaktionsmöglichkeiten es beim Handlungslernen gibt und wie Reflexionsmethoden z.B. die Gefühlsmonster eingesetzt werden können.
Sehr praxisorientiert startete der zweite Teil, in welchem wir als Team der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen bei der Zahlenflut unsere Teamfähigkeit und Kommunikation beweisen konnten. Darüber hinaus ergab sich das Angebot die eigene Reflexionsfähigkeit und Anleitung zu testen und Feedback zu bekommen. In übersichtlichen Grafiken und Plakaten wurde das Fachwissen visualisiert und dient als Erinnerung für die weitere pädagogische Arbeit.


Rückblende: Mondscheinklettern am 28. Juni 2019nach oben

Das Mondscheinklettern am Freitagabend, dem 28. Juni, war, vom Wetter bis zu der Stimmung am Abend, ein voller Erfolg.

Für Neugierige und auch alte Bekannte hatten wir unsere Türen geöffnet. Die Teilnehmenden nutzten den schönen Sommerabend, um den Sternen ein Stück näher zu kommen. Es war für jeden etwas dabei. Unsere Besuchenden probierten sich auf der Flying Bridge, der Jakobs- oder Feuerleiter aus. Andere überwanden das niedrige oder das hohe Hochseil und einige entschlossen sich, doch lieber gleich die Baumwipfel mit Hilfe der Kletter-Monkeys zu erklimmen. Egal ob groß oder klein, alle konnten bei uns klettern. Unser geschultes Team stand jedem Besuchenden unterstützend zur Seite.

mondscheinklettern

Besonders erwähnenswert war der Besuch einer Gruppe mit Menschen mit Behinderung, die uns schon öfter besuchten. Sie kamen aus Berlin angereist und verbrachten in Magdeburg einige erlebnisreiche Tage. Gern planten sie dabei einen Besuch in unserem Zentrum zum Mondscheinklettern ein. Sie suchten sich ihre Herausforderungen und unser Team stellte sich auf die individuellen Bedürfnisse ein.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Teammitgliedern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.


Vorschau: Mondscheinklettern am 20. September 2019nach oben

Das erste Mondscheinklettern dieses Jahres im Juni ist gerade ein paar Wochen her. Nun könnte man fast sagen: „Nach dem Mondscheinklettern ist vor dem Mondscheinklettern“. Die nächste Gelegenheit zu einem lauschig-abenteuerlichen Abend ist

am Freitag, 20. September,

von 20 bis 23 Uhr.

Unser Seilgarten wird wieder in ein lichtdurchflutetes Gelände verwandelt sein. Der herbstliche Mond tut sein Übriges. Unser geschultes Team begleitet Euch, damit Ihr sicher alle unsere Kletterelemente erobern könnt und sicher zurück auf den Boden kommt.

Mit 9,- € /7,-€ (für Kinder bis einschließlich 17 Jahre, Studierende, Azubis, Rentner*innen) seid Ihr dabei.

Wer noch nicht 18 Jahre alt ist, braucht das schriftliche OK seiner Erziehungsberechtigten (mit Namen und telefonischer Erreichbarkeit). Am besten Ihr bringt dazu den passenden Zettel aus unserem Formularpool mit: Einverständniserklärung

Ein paar Momentaufnahmen der letzten Aktionen findet Ihr in unserer Mediathek: Mondscheinklettern im Juni 2019 und Mondscheinklettern im September 2018

Das Team des Seilgartens freut sich auf Euch!


Vorschau: Weiterbildungen in der 2. Jahreshälftenach oben

Auch in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres 2019 werden verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung durch die evangelische Jugend angeboten. Um allen Interessierten einen kurzen Überblick zu geben, haben wir hier die wichtigsten Termine zusammengefasst:

Aktuell läuft ein 14-tägiges Training, bei der erlebnispädagogische Interaktionsaufgaben näher beleuchtet werden. Natürlich darf dabei der Austausch über die Einsatzfelder nicht fehlen!

Am 12. und 13. Oktober besteht die Möglichkeit, sich im Feuermachen und Outdoorkochen schulen zu lassen. Mit unserem Kooperationspartner seminar | erlebnis | reich können Interessierte über den erlebnispädagogischen Tellerrand hinausschauen und das eigene Methodenrepertoire in Sachen Interaktionsübungen erweitern. Gemeinsam wird zudem das "Rätselcafé" ausprobiert - man darf also gespannt sein!

Vom 22. - 24. November können sich Trainer*innen gemeinsam austauschen und reflektieren. Ganz nach dem Motto "Wir meinen, wir machen Erfahrungen - aber die Erfahrungen machen uns" wird auf das erlebnisreiche Jahr zurückgeschaut und die gemeinsam gemachten Erfahrungen ausgewertet.

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen, die Weiterbildungsmöglichkeiten für sich und mit uns zu nutzen. Um eine Anmeldung unter 0391-59818377 oder  info@seilgarten-magdeburg.de wird gebeten.


Interview mit Elisabeth Hamannnach oben

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Nicht nur Praktikant*innen und Freiwillige kommen und gehen beim Seilgarten - seit August unterstützt uns Elisabeth Hamann, die vorher bei der Ev. Jugend Magdeburg zuerst als Praktikantin und dann als Ehrenamtlich im Seilgarten aktiv war, auf hauptamtlicher Basis.

Elisabeth - vom Team auch liebevoll Elli genannt - wurde 1996 im Magdeburger Umfeld geboren und ist hier aufgewachsen. 2015 hatte sie sich dazu entschlossen, Soziale Arbeit an der Hochschule Magdeburg zu studieren und kam dadurch als Praktikantin zum Zentrum für Soziales Lernen. Dieses Jahr hat sie ihr Bachelorstudium beendet und unterstützt uns nun als hauptamtliche Erlebnispädagogin bei Veranstaltungen und auch im Büroalltag.

Die folgenden Fragen, die ein bisschen mehr über die künftige Arbeit von Elli verraten, wurden ihr von Annett, die Teil des Öffentlichkeitsarbeitsteam ist, gestellt:

  1. Warum hast du dich beim Seilgarten beworben?

…weil es ein interessantes und vielseitiges Projekt ist und die abwechslungsreiche Arbeit mich reizt. Es bereitet mir große Freude Jugendliche zu sehen, wenn sie Neues entdecken, Grenzen überwinden, als Gruppe wachsen und erkennen, wie viele tolle Erlebnisse und kleine Abenteuer im Alltag stecken. Mein Antrieb als Erlebnispädagogin und Sozialarbeiterin ist es, im Sinne des Empowerments den Jugendlichen diese Zugänge aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeiten zu geben, ganzheitlich die Unmittelbarkeit an Erfahrungen zu erfahren und zu erleben.

  1. Wusstest du vorher schon etwas über Erlebnispädagogik?

Als Jugendliche habe ich oft an Freizeiten über die Kirche teilgenommen, bei denen meist erlebnispädagogische Elemente Inhalt waren. Das hat damals schon eine große Begeisterung in mir ausgelöst, sodass ich mehr darüber erfahren und lernen wollte. Aus diesem Grunde entschied ich mich im Rahmen meines Studiums für ein Praktikum im ZfsL, da ich mich für das Arbeitsfeld sehr interessiert hatte. Nach meinem Praktikum machte ich dann parallel zum Studium eine Zusatzausbildung zur Abenteuer-/Erlebnispädagogin, die ich im Frühjahr dieses Jahres abgeschlossen habe.

  1. Was ist in deiner Arbeit im Seilgarten deine größte Herausforderung?

Das gilt es herauszufinden. Denn es mein Berufseinstieg nach meinem Studium. Daher bin ich freudig gespannt, welche Herausforderungen auf mich zukommen werden.

  1. In der Zeit, in der du den Seilgarten schon kennengelernt hast, was bereitete dir besonders Freude?

In erster Linie ist es die Arbeit mit den verschiedenen Gruppen, die zu uns kommen. Jede Gruppe bringt etwas mit und diese individuellen Gruppenschätze gemeinsam mit den Teilnehmenden zu entdecken ist großartig. Wir als ZfsL-Team wachsen ja auch ständig und erfahren Gruppenprozesse am eigenen Leib. Das ist etwas ganz Tolles mit so vielen verschiedenen Leuten zusammenzuarbeiten, die alle ihre eigenen Geschichten und Hintergründe für ihre Tätigkeit im Zentrum mitbringen.

  1. Es war gerade Ferienzeit, warst du schon verreist und hatte dein Urlaub etwas mit Erlebnispädagogik zu tun?

Ich habe die Urlaubszeit diesmal mit Kartons packen und Möbel schleppen verbracht, das war auch sehr erlebnisreich ;-)

Wir danken Elli für ihre offenen Antworten und wünschen ihr einen entspannten Start ins Arbeitsleben!


Spielebox: Menschmaschinenach oben

Spieltyp: Warming up

Gruppe: ab ca. fünf TN

Ziel: kreatives Zusammenspiel

Ort: im Raum/Freigelände

Zeitbedarf: 10 – 20 min

Material: /

 

Beschreibung:

Die Spielleitung fordert eine*n der Gruppenteilnehmenden auf, den ersten Teil einer entstehenden Maschine darzustellen. Die*der beginnende Teilnehmende macht die Bewegung und den Laut einer Maschine vor und wiederholt dieses permanent. Die anderen Teilnehmenden (Bauteile) beobachten sie*ihn und docken sich mit eigenem Laut und Bewegung nach und nach an die Maschine an.

 

Kommentar:

Ein lustiges Kennenlernen und Miteinander. Es soll ein großes Ganzes entstehen, aber jede*r ist ein Teil des Ganzen.

 

Auswertungsaspekte:

Woran habe ich mich orientiert?

Warum habe ich diesen Impuls gewählt?

Wie war der gemeinsame Rhythmus, in den wir gekommen sind?


Spielebox: Turmbaunach oben

Ort: drinnen oder draußen

Alter: ab 12 Jahre

Anzahl: 5 - 24 Personen

Dauer: ca. 20 - 40 Minuten

Material: Set „Tower of Power“ (mit 8 Holzklötzen, 1 Holzring mit Fangvorrichtung

und 24 Schnüren + Kugeln)

Seil

evtl. Augenbinden

 

Beschreibung:

In einem mit einem Seil oder sonstigem Material abgegrenztem Bereich, der nicht betreten werden darf, werden die Holzklötze willkürlich senkrecht aufgestellt. Dabei ist darauf zu achten, dass sich die Schlitze der Klötze oben befinden. Ein Klotz kann bewusst mit dem Schlitz nach unten gestellt werden. Dieser dient später als Basisklotz, da er aufgrund des tiefen Schwerpunktes nicht bewegt werden kann. Oder man verwendet einfach eine kleine Platte, auf der der Tower gebaut werden soll. Nun bekommen alle Teilnehmende ein Schnurende (Holzkugel) in die Hand (je nachdem wie viele Teilnehmende es sind evtl. auch zwei). Aufgabe ist es jetzt, die Klötze senkrecht aufeinander zu türmen und dabei möglichst alle Klötze zu verwenden.

 

Anmerkungen:

  • die Schnüre dürfen nicht verkürzt werden

  • die Holzklötze dürfen nur mit der Fangvorrichtung, nicht jedoch mit den Händen berührt werden

Varianten:

  • die Gruppe kann die Herausforderung steigern, in dem sie sich selbst eine Zeitvorgabe gibt (oder eine Zeitvorgabe bekommt)

  • einige TN könnten „blind“ sein

  • Klötze müssen in einer bestimmten Reihenfolge gestapelt werden oder sind im Raum verteilt (unterschiedliche Transportwege)


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Das Zentrum für soziales Lernen ist ein Projekt der evangelischen Jugend Magdeburg, versteht sich als pädagogisches Trainingsgelände und offeriert seit dem Jahr 2000 diverse Angebote im Hoch- sowie Niedrigseilbereich. Um unsere Arbeit ständig weiterentwickeln zu können, brauchen wir Ihre Hilfe! Wenn Ihnen gefällt, was wir machen, unterstützen Sie uns gern mit einer Spende. Natürlich erhalten Sie nach Zahlungseingang eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie hierfür auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift an. Bankverbindung: Kontoinhaber: Ev. Kirchenkreisverband Magdeburg Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE 91 3506 0190 1562 3080 12 BIC: GENODED1DKD Verwendungszweck: Spende ZFSL und Anschrift Vielen Dank!


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