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Frühlingsgrüße 2019

versendet am 23.04.2019 | zur Newsletter-Übersicht


Liebe Leserinnen und Leser, wir begrüßen Sie und Euch ganz herzlich zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters, in der es wieder spannende News aus dem Seilgarten gibt. Unser Projekt lebt vom Engagement vieler Menschen, so besteht auch das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ aus kreativen Köpfen, die aus Leidenschaft bei uns mitarbeiten. Wir hoffen, dass Sie diese Begeisterung zwischen den folgenden Zeilen spüren werden. Viel Freude beim Schmökern!



Neuigkeiten aus dem Seilgartennach oben

Auch ich, Maria Nottrott, begrüße Sie und Euch mit der Jahreslosung 2019 "Suche Frieden und jage ihm nach!" (Psalm 34,15) zur ersten Ausgabe des Newsletters des Seilgarten im Jahr 2019.

Die Sonne lacht bereits und wir konnten schon einige Gruppen bei uns begrüßen und begleiten.

Durch die tatkräftige Unterstützung von neuen Ehrenamtlichen und Praktikant_innen war dies möglich. Neben Studierenden der Hochschule Magdeburg, die das Praxissemester im Zentrum für Soziales Lernen absolvieren, gibt es auch eine neue Honorarkraft für unsere Öffentlichkeitsarbeit.

Das gesamte Team des Seilgartens und ich wünschen Ihnen und Euch viel Spaß beim Entdecken der Neuigkeiten des Seilgartens.


28. Internationalen Spielmarkt in Potsdamnach oben

Save the Date!!!

Bist du wieder dabei? Dann sehen wir uns.

Wo? Auf dem 28. Internationalen Spielmarkt in Potsdam auf der grünen Halbinsel Herrmannswerder.

Wann? Am 3. und 4. Mai 2019.

Es findet dort jeweils in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr das Bildungsforum (Fortbildung/Messe/Aktion) statt.

Thema:      „Spielen mit Regeln“

Braucht ein Spiel Regeln? Für wen sind die Regeln (Rollen: Teilnehmer, Spielleiter, Beobachter)? Gibt es Spiele ohne Regeln? Sind Regeln veränderbar? Solche oder ähnliche Fragen gehen einem durch den Kopf, wenn man das Thema des Spielmarktes liest. Einige Antworten wirst du sicher dort finden.

  • 60 Aussteller
  • 140 Einzelveranstaltungen
  • Mitwirkende aus mehr als 10 Ländern
  • Programm ab Mitte März 19 im Internet

Wir sind natürlich wie jedes Jahr wieder vor Ort. Du triffst uns bei der Jakobsleiter, dem wagemutigen Sprung ins Leere oder manche nennen ihn auch „Freien Fall“. Weitere Seilaufbauten warten auf dich. Lass dich überraschen! Wir freuen uns auf dich.

Eintritt: normal        12,00 €

            ermäßigt       7,00 €

Samstag begleitende Aktionen für Kinder ab 5 Jahre


Kick-off: Start in die Saison 2019!nach oben

Um mit geschärften Sinnen in die neue Saison starten zu können, luden Ria und Adam am 06.03.2019 zum Kick-Off in den Schöppensteg ein.  Wo andere über die noch dunkle Jahreszeit klagten, machten sich die zwei Organisierenden die dunklen Abendstunden zunutze. Zwischen Schrote und Zoo wurde ein Parkstück zum Spielfeld. Die Mitarbeitenden des Zentrums für soziales Lernen begaben sich dort bei Fackelschein in 2er-Teams auf „Lichterjagd“: ein Suchspiel in der Dunkelheit, das Strategie, scharfe Sinne und Schnelligkeit bedarf.

Die Teams des ZfsL gingen an dem Abend zwar nicht an ihre Grenzen, lernten aber doch einen spielerischen Umgang mit der winterlichen Jahreszeit kennen und weckten ihre Sinne aus dem Winterschlaf auf. Das Zentrum für soziales Lernen freut sich auf die kommende Zusammenarbeit mit den Praktikantinnen, FSJlerinnen, Ehrenamtlichen und Honorarkräften im Jahr 2019!


Erfolgreiches Weiterbildungswochenende zum Thema 'Erste Hilfe'nach oben

Wir lernen nie aus! Auch in Notsituationen immer vorbereitet sein

Wir das Team vom „Zentrum für soziales Lernen“ hatten am 15.03.2019 – 17.03.2019  wieder eine erfolgreiche Weiterbildung. Erste Hilfe ist ein wichtiges Thema, was in unserer heutigen Gesellschaft oftmals in den Hintergrund gedrängt wird. Dabei kann es Leben retten. Notfallsituationen passieren ohne Ankündigung, doch gerade dann, ist es von erheblicher Bedeutung schnell reagieren zu können. Wir konnten unseren Kenntnisstand gut auffrischen und wissen durch den Kooperationspartner "Die Johanniter" Bescheid, was zu tun ist. Sonntags wurde die erlernte Wissenstand auf die Probe gestellt, indem wir Notfallszenarien, die hier im Seilgarten auftreten könnten, nachstellten.

Leben retten fängt bei dir an!


Interview mit Adam Tůmanach oben

In den Bäumen, auf den Bäumen und zwischen den Bäumen - dort war Adam Tůma während seiner Zeit im Seilgarten zu finden. Doch auch zwischen den Menschen - erst als Praktikant, das 2013/2014 hier absolviert hat, und dann Erlebnispädagoge, der sich um Weiterbildung und Ausbildung der Ehrenamtler_innen gekümmert hat -  war Adam oft zu finden.

Da er seit Februar nicht mehr fest beim Seilgarten angestellt ist, haben wir zum Abschied ein kurzes Interview mit ihm geführt. Die typisch deutsch-tschechische "Mundart" könnt ihr aus den Antworten, die er uns zugeschickt hat, immer noch herauslesen - aber gerade das macht ihn zu der liebenswerten Person, mit der wir gerne zusammengearbeitet haben. In Zukunft wird er uns auch weiterhin als Honorarkraft tatkräftig unterstützen.

 

 

Woher kommst du? (Wo bist du geboren und aufgewachsen?)

Ich komme aus Tschechien, das Herz des Europas. Ich wurde im Prag geboren, wo ich bis meinem 2 Lebensjahre war. Da meine Eltern eine neue Arbeitsstelle auf dem Militärflughafen im Pardubice bekommen haben sind wir da umgezogen. In Pardubice bin ich zur Sprachgrundschule und zum Sportgymnasium gegangen. Die Universität in Ulomouc, bzw. das Studium dort, war der Grund, warum ich Pardubice verlassen habe.

 

Warum bist du nach Magdeburg gekommen?

Hier schließe ich mich wieder an das Studium an. Dadurch war es mir ermöglicht ein Erasmus-Studium Jahr in Norwegen zu verbringen - der schönste Jahr in mein Leben. Die Natur, das Leben ohne großen Sorgen. Dort habe ich auch meine Freundin kennengelernt. Sie hat damals auf der Otto von Guericke Universität in Magdeburg studiert. Da schließen sich die Kreisen wieder und ich denke damit ist auch verständlich, warum ich nach Magdeburg gekommen bin.

 

Woher hast du vom Seilgarten erfahren?

Das war ehrlich gesagt einen von den Zufällen, die euch Nachhinein sehr freuen, dass sie passieren sind. Ich habe im 16qm Zimmer meiner Freundin gesessen im Studentenwohnheim und überlegt, was mache ich mit meinem Leben weiter. Fernstudium ist in Tschechien weiter gelaufen genauso schnell, wie das Geld unter aus meinem Konto. Und da ist mir auch eingefallen, dass es noch die Möglichkeit gibt, ein Erasmus-Mundus Programm beantragen. Dazu braucht man aber eine Praktikumstelle im Ausland. Da begann meine Suche nach Praktikumstelle in Magdeburg. Es gab nur eine Stelle in Magdeburg die eine Praktikumstelle in tschechische Sprache im Bereich Erlebnispädagogik ausgeschrieben hat. Das Zentrum für soziales Lernen.

 

Was war dein Aufgabenbereich im Seilgarten?

Im Seilgarten hatte ich die Möglichkeit für beide Seiten den Ball zu spielen.

Als ich als Praktikant tätig war, hat sich der Aufgabenbereich sehr breit aufgestellt. Das ist genau dass, was man von Praktikum erwartet, es ist jemanden ermöglicht viel zu erleben und lernen. Sehr grob gesagt waren wir von Büroarbeiten bis Gruppenarbeiten tätig. Der Fokus lag aber natürlich bei der Erlebnis-, Sozial- oder Spiel-pädagogische Arbeit mit den Gruppen.

Der andere Blick auf die Seilgartenproblematik habe ich durch meine 35% Anstellung als pädagogischer Mitarbeiter des Seilgartens erfahren. Da war mein Aufgabenbereich hauptsächlich das Weiterbildung anderer Mitarbeiter und Ehrenamtlicher und sämtliche Aufgaben, was von mir meine Kollegen verlangt haben und die ins Arbeitszeitkonto reingepasst haben.

  

Was war deine größte Herausforderung im Seilgarten?

Hier möchte ich auch gerne aus beiden Blickrichtungen antworten.

Im Praktikantenverhältnis war meine größte Herausforderung die Umsetzung von Theorie, die ich durch mein Studium hatte, zur Praxis. Damit meine ich vor allem vor der Gruppe zu stehen und auf die Bedürfnisse der Gruppe zu reagieren.

Im Angestellten Verhältnis war es tatsächlich die Umsetzung der Aufgaben nun „scharf“. Wie meine ich es? Als Praktikant hat man die Möglichkeit sich die Sachen auszuprobieren. Als Arbeitnehmer trägt man für seine Arbeit die 100% Verantwortung, weil auf deine Arbeit jemand anderes etwas drauf baut. Also es muss einfach stimmen und du musst möglichst alles Bedenken.

 

Was nimmst du aus dem Seilgarten mit? Was hast du Neues gelernt?

Das sich durchzusetzen nicht immer der richtige Weg ist. Hauptsächlich ist, dass der Laden läuft und möglichst alle zufrieden sind. Obwohl den Feedback zu geben, wenn es nötig ist, auch eine wichtige Rolle spielen kann. 

 

Was wird dir fehlen, wenn du nicht mehr im Seilgarten arbeitest? Oder wer?

Oder wer? Ich denke, jeder der im Seilgarten gearbeitet hat, findet dieselbe Antwort. Da brauche ich/ möchte ich keine Name nennen. Ja und neben der Chefin würde mir fehlen der gesamte Stammteam, der für die lockere und freundliche Atmosphäre schuldig ist. Ich bin sehr dankbar, dass meine erste Arbeitnehmerrolle im ZfsL war und der Team des gesamten Projektes die Latte so hoch gesetzt hat.

 

Was hat dir am meisten Spaß gemacht – dich ausgefüllt?

Hier gibt es nur eine klare Antwort. Die Weiterbildung – meine Hauptthema in Zentrum.

 

Was sind deine nächsten Aufgaben/Ziele/Pläne?

                Das meine Familie und mir selbst gut geht, dass wir keine existenziellen Probleme haben müssen und wir den Leben genießen können.


Spieleboxnach oben

Auch dieses Mal gibt es ein spannendes neue Spiel namens Murmelreise/Pipeline, das die Problemlösung einer Gruppe schulen kann:

 

Ort: drinnen oder draußen

Alter: ab 10 Jahre

Anzahl:  ab 10 Personen

Dauer: ca. 15 Minuten

Material: eine oder mehrere Murmeln

               Rinnen (z.B. aus Drainageschläuchen oder Kunststoff; es gehen aber auch

               Pappröhrchen aus Toilettenpapier- oder Küchenrollen)

 

Beschreibung:

Bei dieser Übung ist es die Aufgabe der TN mit Hilfe mehrerer Rinnen oder Röhrchen eine Murmel zu transportieren. Dabei darf die Murmel nicht runterfallen. Die TN müssen die Röhrchen/Rinnen so aneinanderlegen bzw. -stecken, dass keine Lücken entstehen.

Regeln: die Murmel darf nicht rückwärts rollen, die Murmel darf nicht mit den Fingern berührt werden, die Murmel darf nicht gestoppt werden – muss immer rollen

 

Anmerkungen:

  • Fällt die Murmel runter, muss wieder vom Startpunkt begonnen werden
  • Als Ziel empfiehlt sich ein kleiner Topf, oder Eimer in dem die Murmel landen muss

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Das Zentrum für soziales Lernen ist ein Projekt der evangelischen Jugend Magdeburg, versteht sich als pädagogisches Trainingsgelände und offeriert seit dem Jahr 2000 diverse Angebote im Hoch- sowie Niedrigseilbereich. Um unsere Arbeit ständig weiterentwickeln zu können, brauchen wir Ihre Hilfe! Wenn Ihnen gefällt, was wir machen, unterstützen Sie uns gern mit einer Spende. Natürlich erhalten Sie nach Zahlungseingang eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie hierfür auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift an. Bankverbindung: Kontoinhaber: Ev. Kirchenkreisverband Magdeburg Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE 91 3506 0190 1562 3080 12 BIC: GENODED1DKD Verwendungszweck: Spende ZFSL und Anschrift Vielen Dank!


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