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Sommergrüße

versendet am 27.06.2017 | zur Newsletter-Übersicht


Liebe Leserinnen und Leser, wir begrüßen Sie und Euch ganz herzlich zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters, in der es wieder spannende News aus dem Seilgarten gibt. Unser Projekt lebt vom Engagement vieler Menschen, so besteht auch das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ aus kreativen Köpfen, die aus Leidenschaft bei uns mitarbeiten. Wir hoffen, dass Sie diese Begeisterung zwischen den folgenden Zeilen spüren werden. Viel Freude beim Schmökern!



Neuer Termin Spendeneventnach oben

Gleich zu Beginn gibt es eine wichtige Info zu unserem angekündigten Spendenevent im nächsten Jahr: Aus organisatorischen Gründen müssen wir den Termin noch einmal verschieben. Es findet nun am 02. Juni 2018 bei uns im Schöppensteg statt. Das Vorbereitungsteam ist bereits fleißig in der Planungsphase. Ihr könnt Euch bereits jetzt auf ein buntes, vielfältiges Programm freuen, mit Life-Musik, Erlebnispädagogik und anderen kulturellen Einlagen. Natürlich wird es auch wieder eine Versteigerung geben - dies ist ja nun fast schon Tradition.

Wir halten Euch auf dem Laufenden und freuen uns auf Euer Kommen - also Save the Date!


Hoch hinaus beim Kirchentag auf dem Weg in Magdeburgnach oben

Kirchentag auf dem Weg 2017

Das Zentrum für soziales Lernen war mit seinem mobilen Seilgarten am Himmelfahrtswochende anlässlich des Kirchentags auf dem Weg im Stadtpark präsent. Beim abwechslungsreichen Angebot an Kletterelementen wie der Jakobsleiter, dem Chaplins-Walk oder den sogenannten Monkeys, probierten sich die Kletterinteressierten, ob groß oder klein, aus und schnupperten Höhenluft. Wer doch lieber am Boden bleiben wollte hatte die Möglichkeit sich am Niedrigseil-Parcours zu versuchen, der in verschiedenen Schwierigkeitsstufen aufgebaut war.

Weitere vom ZfsL begleitete Angebote waren zum einen der „Menschenkicker“ am Vorplatz der Stadthalle, bei dem man reichlich ins Schwitzen kam. Wem doch lieber nach einer kleinen Abkühlung zumute war, konnte eine Runde auf dem Adolf-Mittag-See im „Riesenschlauchboot“ drehen.

Viele BesucherInnen nutzten die Angebote und wagten sich in die Höhe und landeten allesamt mit einem Lächeln wieder sicher auf dem Boden.


Rückblick Mondscheinklettern nach oben

Mondscheinklettern Juni2017

Am 09. Juni fand wieder unser zauberhaftes Mondscheinklettern statt. Von 20 - 23 Uhr wagten sich Kletterbegeisterte auf unsere Hochseilelemente und genossen den dann doch noch trockenen Abend in luftigen Höhen. Nicht nur für die jüngeren BesucherInnen gab es herausfordernde Aufgaben zu bewältigen, auch manch älterem Gast zitterten ein wenig die Knie. Neben den vielen mutigen Kletterern war diesmal auch ein kleines TV-Team vom Offenen Kanal Magdeburg mit der Kamera bei uns unterwegs. Die kleine Doku ist am 26. Juni, um 18 Uhr, beim 39 Grad-Magazin im Offenen Kanal Magdeburg zu sehen.

Vielen Dank an alle Mitwirkende, die diesen Abend so erfolgreich mitgestaltet haben. Falls ihr das Event verpasst haben solltet: der nächste Mondscheinklettertermin ist am 6. Oktober 2017!


Sanierungsarbeiten im Schöppenstegnach oben

sanierung schöppensteg

Wer in der letzten Zeit durch den Schöppensteg gefahren ist, dem ist gewiss das Baugerüst und das geschäftige Treiben vor der Nummer 16 aufgefallen. Ja - die Sanierungsarbeiten schreiten weiter voran, wobei die Fertigstellung der Räumlichkeiten von oben nach unten erfolgt. Die Zimmer im Dachgeschoss, in denen später die Büros der FSJ'ler und Praktikanten untergebracht werden, sollen bis Ende des Monats fertig sein. In der mittleren Etage sind in Zukunft ebenfalls Büroräume sowie ein Besprechungsraum zu finden. Das Erdgeschloss wird hingegen vollständig als pädagogischer Spielraum genutzt werden können. Neben zwei Gruppenräumen, wird es eine große Küche, sowie neue Sanitäranlagen geben.

Der zweite Bauabschnitt soll im August beginnen und beinhaltet die Sanierung des Saales mit dem Anbau einer großen Terasse, die Entstehung von behindertengerechten Sanitäranlagen, sowie einer Eingangsrampe. Die bisher getätigten Neuerungen sind bereits sehr vielversprechend und lassen das große, neue Ganze bereits erahnen.


youngPOINTreformation (yPr)nach oben

Young Point Reformation

Hinter diesem Projekt verbirgt sich das Begegnungszentrum der Evangelischen Jugend zum Reformationsjubiläum, welches vom 20.05. - 10.09.2017 nach Wittenberg einlädt. Es ist Areal für erlebnispädagogische Aktionen, Ausstellungsort, Veranstalungsfläche, Raum für Ruhe, Einkehr und Gottesdienst in einem.

Vor allem für Jugendgruppen und Schulklassen gibt es spannende Aktionen auf dem Boden, zwischen sakralen Bestandteilen im Kirchenraum und auf den ca. 10 m hohen Hochseilelementen, inmitten der drei Türme des yPr. In den Reflexionsrunden geht es um Vertrauen, Wagnisbereitschaft, Neugier und Mut - Herausforderungen, denen Jugendliche in der heutigen Zeit und im Alltag immer wieder begegnen. Es werden soziales Verhalten, achtsame Kommunikation, Übernahme von Verantwortung und Formen der Zusammenarbeit trainiert.

Ein wirklich besuchenswertes Projekt, welches auch von einigen unserer Mitarbeitenden unterstützt wird! Weitere Informationen gibt es hier.


Jugendaktionstag des Stadtjugendringsnach oben

Jugendaktionstag 2017

Am 12.08.2017 ist der Internationale Tag der Jugend. Anlässlich dieses Datums organisiert der StadtJugendRing Magdeburg mit vielfältigen Partnern einen Aktionstag in der Magdeburger Innenstadt. Es wird ein musikalisches Bühnenprogramm, Aktionsstände und -flächen, Raum für Austausch und Vernetzung geben. Auch das Zentrum für soziales Lernen wird mit einigen Aktionen vertreten sein - also kommt vorbei. Es lohnt sich garantiert.


„Wir müssen reden!“ Oder doch nicht? Reflexionsmethoden im praktischen Erlebennach oben

Ein Beitrag von Alexander Schneller

Was genau passiert eigentlich bei einer Reflexion, wenn wir sie bei einer unserer Aktionen durchführen? Was kann dabei helfen, dass Erfahrungen „uns“ machen? Hierfür wurden in der Geschichte der Erlebnispdagogik viele Reflexionsmethoden entwickelt, von denen ich Ihnen nun zwei vorstellen möchte.

Outward Bound plus
Stellen  Sie  sich  vor,  Sie  befinden  sich  als  Teil  einer  Gruppe  im Seilgarten  und  die Teamenden leiten eine komplexe Übung an, die nur von der Gruppe gemeinsam gelöst werden kann. Ihnen fällt auf, dass wild durcheinander geredet oder einige Ideen gar nicht gehört werden? Vielleicht läuft aber auch alles wie geschmiert und Ihre Gruppe funktioniert wie ein Uhrwerk? Dann sprechen Sie das an! Outward Bound plus bedeutet nichts anderes, als über das eben  während  der  Aufgabe  Erlebte  zu  sprechen,  mit  den  anderen  Teammitgliedern gemeinsam, um sich selbst oder der Gruppe neue Ressourcen zu eröffnen. Und wenn Sie noch  nicht  so  recht  wissen,  was  sie  sagen  sollen:  Kein  Problem!  Durch  geschickte Fragestellung bauen Ihnen die Teamenden kleine verbale Brücken, über die Sie dann gemeinsam gehen können. Für das Erkennen oder das Bestätigen von den Möglichkeiten einer Gruppe ist Outward Bound Plus unerlässlich. Im Seilgarten ist Sie daher auch die am häufigsten angewandte Reflexionsmethode.

The Mountains speak for themselves
500 Meter hinauf. An einem Felsen. Mit einem Karabiner gesichert zwar, aber doch: Es ist einfach nur anstrengend. Vor allem, weil es in Strömen regnet. Und jetzt, wo Sie endlich oben angekommen und einfach nur glücklich sind, Ihr Ziel erreicht  zu haben, will die Person, die sie zu dieser Tour mitgeschleppt hat, auch noch mit Ihnen reden... Nein, keine Sorge! Wir lassen Sie in Ruhe. Denn wir wissen genau, dass Sie genug mit sich selbst beschäftigt sind. Dass Sie ohnehin über das Erlebte im Geiste reflektieren. Ob alleine oder mit den anderen. Da brauchen Sie keine  Reflexionsfragen. Sie müssen noch nicht einmal reden. Denn:
Der Berg spricht für sich selbst!
Diese Methode findet bei all jenden Aktivitäten statt, die ein hohes Maß an körperlicher Anstregung und bei einigen Teilnehmenden auf jeden Fall auch an mentaler Überwindung erfordern.

Wie Sie sehen, kann reflekiteren vieles bedeuten: Manchmal argumentieren, das Für und Wider abwägen, Verbesserungsvorschläge unterbreiten, aber eben auch: Schweigen. Probieren Sie es selbst aus. Nehmen Sie sich eine Aktivität vor, die Sie im ersten Moment als zu schwierig empfinden. Reden Sie mit Ihren Freunden über den letzten gemeinsamen Abend. Sie haben definitv mehr als „nur“ gekocht  oder Karten gespielt. Und Sie gehen definitv mehr als nur den Berg hinauf.
 
Literaturhinweise:
• Fischer/Ziegenspeck: Erlebnispädagogik: Grundlagen des Erfahrungslernens, Bad Heilbrunn 2008
• Fischer/Lehmann: Studienbuch Erlebnispädagogik, Bad Heilbrunn 2009
• Heckmair/Michl: Erleben und Lernen. Einführung in die Erlebnispädagogik, München 2004


Spieleboxnach oben

Kooperationsspiel: Stuhlhopping

Ort: drinnen
Alter: ab 10 Jahre
Anzahl: mind. 6 Personen
Dauer: ca. 20 Minuten
Material: Stühle (1 Stuhl pro TN)

Beschreibung:
Die Stühle werden zu einem engen Stuhlkreis zusammengeschoben und nach vorn hin angekippt. Die TN müssen nun im Uhrzeigersinn um den Stuhlkreis laufen und dabei den Stuhl des Vorgängers vor dem Umfallen bewahren, also festhalten. Allerdings darf der Stuhl nur mit dem Zeigefinger einer Hand festgehalten werden (die andere Hand liegt auf dem Rücken), was die Sache etwas schwieriger macht. Fällt ein Stuhl um, beginnt das Spiel erneut. Die Übung ist geschafft, wenn die zuvor festgelegte Rundenanzahl erreicht ist und jeder/r wieder auf dem eigenen Platz steht.  

Anmerkungen:

  • als eine Schwierigkeitsstufe kann man auch versuchen den Stuhlkreis ohne zu sprechen zu umrunden
  • bei diesem Spiel findet die Gruppe ihren eigenen Rhythmus
  • Variante: mit Stöckern einen Kreis bilden und ihn dann umrunden (Vorgehensweise wie bei den Stühlen)

Reflexionsmethode: Postkartenreflexion

Ort: drinnen/draußen
Alter: ab 10 Jahre
Anzahl: ab 1 Person
Dauer: ca. 10 Minuten
Material: verschiedene Postkarten

Beschreibung
Die TN wählen eine Postkarte, die sie anspricht und mit denen sie etwas zur Situation passendes assoziieren. Jeder TN darf erzählen, warum er diese bestimmte Postkarte ausgewählt hat.

Quelle: mündlich überlieferte Spieltradition der Erlebnispädagogik, Weiterentwicklung durch Mitarbeitende des Zentrums für soziales Lernen


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Das Zentrum für soziales Lernen ist ein Projekt der evangelischen Jugend Magdeburg, versteht sich als pädagogisches Trainingsgelände und offeriert seit dem Jahr 2000 diverse Angebote im Hoch- sowie Niedrigseilbereich. Um unsere Arbeit ständig weiterentwickeln zu können, brauchen wir Ihre Hilfe! Wenn Ihnen gefällt, was wir machen, unterstützen Sie uns gern mit einer Spende. Natürlich erhalten Sie nach Zahlungseingang eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie hierfür auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift an. Bankverbindung: Kontoinhaber: Ev. Kirchenkreisverband Magdeburg Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE 91 3506 0190 1562 3080 12 BIC: GENODED1DKD Verwendungszweck: Spende ZFSL und Anschrift (bei einer Spende) Vielen Dank!


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