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Annika
FSJ Deutschland

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Ich habe im Rahmen meines freiwilliges soziales Jahres (FSJ) im Zentrum für soziales Lernen gearbeitet. Ich bin einmal selber Teilnehmerin dort gewesen, was aber auch ewig her war, weswegen ich kaum noch etwas wusste. Ich hatte auch noch sie was mit Knotenkunde, Seilen oder Sicherungsgeräten am Hut. Eine Gruppe leiten musste ich auch nie. Ich fand es in der Schule schon schlimm vor meiner Klasse einen Vortrag zu halten. Alles im Seilgarten war für mich eine neue Herausforderung.

Doch durch mehrere Sicherungsworkshops habe ich Kenntnisse von all den Knoten, Seilen und Sicherungsgeräten erhalten. Auch haben wir geübt wie ich mich vor einer Gruppe verhalten sollte, damit nichts schiefgehen kann. Das hat mir Mut gemacht, vor einer Teilnehmergruppe zu sprechen. Ich kann von mir selber sagen, dass sich meine Persönlichkeit durch die Arbeit, im Zentrum für soziales Lernen, verändert hat. Ich habe durch die vielfältigen Arbeitsbereiche Verantwortung zu übernehmen gelernt und auch habe ich gelernt selbstständig und eigenverantwortlich meine Aufgaben zu erledigen. All das hat geholfen meine Eigenorganisation zu verbessern.

Der größte Teil der Arbeit im ZfsL machen Aktionstage mit den Gruppen aus. Diese Tage werden gemeinsam mit dem Team geplant, durchgeführt und auch ausgewertet. Das Ziel an so einem Aktionstag, ist es die Menschen durch kooperative Übungen zu motivieren, gemeinsam zu arbeiten und ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben und dieses auch zu erreichen. Meistens kommen verschiedene Schulen mit Kindern allen Alters zu uns und ich war diejenige, die sie sichert, wenn sie klettern. Ich war auch diejenige die ihnen die kooperativen Übungen erklärt hat. Was ich mir ja vorher nicht vorstellen konnte. Durch ich habe es nach einer Weile geschafft und war auch gar nicht mehr so aufgeregt davor, wie am Anfang. Auch haben wir mit den Kindern nach den Übungen reflektiert. Die Reflexion ist die Königsdisziplin, welche ich ganz gut hinbekomme, aber auch noch ausbaufähig ist. Im Zentrum wird aber darauf geachtet, das es immer wieder Seminare zum üben der Reflexion gibt.

Ich finde es ist nur ein Vorteil, wenn man die Kletterelemente auch selber einmal ausprobiert, denn so kann man sich besser in die Lage der Teilnehmer/Innen versetzten und sei dann besser motivieren. Es ist ein schönes Gefühl, wenn eine Gruppe ihr Ziel erreicht, geraden wenn sie vorher meinten, dass sie Angst haben.

Dadurch, dass ich kein Praktikum im Seilgarten gemacht habe, habe ich auch noch andere Projekte der evangelischen Jungend Magdeburg unterstützt oder war zu Seminaren meines FSJ- Trägers. Konnte dadurch auch an einigen Aktionen nicht teilnehmen.

Das Zentrum für soziales Lernen ist auch ein Projekt, was durch die evangelische Jugend unterstützt wird. Mir hat meine Arbeit im Seilgarten sehr viel Spaß gemacht.

Nun ist mein FSJ vorbei und ich habe ein Jahr hier gearbeitet. Ich bin alles sehr dankbar für die Erfahrungen die machen konnte und für die vielen netten Menschen die, ich kennengelernt habe. Ich versuche es neben meiner Ausbildung die jetzt ansteht noch im Seilgarten ehrenamtlich tätig zu sein.

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