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Robert
Praktikum in der Pädagogik

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Nach Abschluss meines Studiums im Sommer 2011 wusste ich zunächst nicht, was ich anschließend machen könnte. In das Berufsleben einzusteigen kam mir irgendwie erst einmal nicht in den Sinn, obwohl ich endlich arbeiten und eigenes Geld verdienen wollte. Innerlich spürte ich den Drang vorher noch irgendetwas praktisches machen zu müssen. Dann plötzlich, wie durch ein Wunder, hat sich alles gefügt. ... So machte ich mich auf und fing am 15. August mein Praktikum an.

Gleich am ersten Tag war eine Aktion, bei der ich natürlich mitteamen musste. Diese Aktion wird mir gut in Erinnerung bleiben, denn früh am Morgen fand ich eine weiße, verängstigte Taube im Gartengelände, die nicht mehr wegfliegen wollte. Wir fanden schließlich heraus, dass sie beringt war und aus Berlin stammte. Noch am selben Tag wurde sie abgeholt. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate nahm ich an unzähligen Aktionen teil. Zwischendurch fanden immer wieder auch Weiterbildungen oder andere Veranstaltungen statt, an denen ich teilnahm. Ende September fuhren wir sogar gemeinsam mit dem Team weg und verbrachten ein paar schöne Tage im Elbsandsteingebirge. Diese Reise war eine Reise der Begegnungen, da wir uns hier noch besser kennenlernten.

Obwohl die Aktionen bis weit in den November gingen und es manchmal auch sehr anstrengend und stressig war, hat es trotzdem immer Spaß gemacht. Das interessante an den Aktionen war, dass jede von ihnen anders und individuell war und dass immer mal wieder neue Spiele und Übungen dazu kamen und ausprobiert wurden. Ebenso die Arbeit mit den Kindern war immer sehr schön für mich. Was ich besonders an dieser Arbeit geschätzt habe war, dass man den Kindern etwas mitgeben konnte und dass man sie in ihren Kompetenzen unterstützt und gefördert hat.

Als das Jahr 2011 schließlich zu Ende ging, konnten wir im Team auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Im neuen Jahr ging es dann Anfang März schon wieder los. ... Seit der ersten Aktion im Jahr 2012 bis zum Ende meines Praktikums war wieder viel zu tun und ich konnte jeden Tag meine Zeit sinnvoll nutzen.

Im Zentrum für soziales Lernen war immer etwas los. Die Bude war immer voll und das Telefon stand fast nie still. Wie in einem Getriebe bewegten sich die Rädchen (also die Mitarbeiter) unaufhörlich. Vor lauter Arbeit ist einem manchmal fast schwindlig geworden und man musste seine Pausen sehr gut einteilen. Es gab viele Tage, an denen man nicht so recht wusste, was man zuerst erledigt.

Was ich auf jeden Fall für mein späteres Leben mitnehmen werde ist die Verantwortung und das Engagement für die Arbeit. Nur wer ein solches Bewusstsein hat und sich mit seiner Arbeit identifiziert, kann die Aufgaben auch erfolgreich bestreiten. Auch die gegenseitige Unterstützung und der Erfahrungsaustausch waren immer sehr hilfreich. Danke an das Team für die Erfahrungen, die Unterstützung, die Geduld, das Lachen und die gesamte Zeit. Ich werde mich gern erinnern.

Robert Küllmei im August 2012

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