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FSJ International

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Als ich im ZfsL ankam, hatte ich nur wenige Informationen über Magdeburg und konnte auf Deutsch gerade einmal meinen Namen sagen. Ich fühlte mich aber gleich willkommen und konnte mit den Menschen offen zusammenarbeiten und viele verschiedene Dinge tun. Ich bin im Februar angekommen und aufgrund der Kälte konnten wir nicht das tun, was das ZfsL normalerweise macht, z.B. hatten wir keine Aktion mit Schulklassen oder andere Veranstaltungen. Die meisten Aktivitäten sollten mich auf meine eigentliche Hauptaufgabe vorbereiten.

Die ersten Monate waren merkwürdig und voll von Missverständnissen, vor allem was die Sprache betrifft, aber die Menschen, mit denen ich arbeitete, gaben ihr Bestes, damit es mir gut geht und wir hatten schöne, gemeinsame Erfahrungen. Sie sagten mir immer, dass nicht alle Deutschen so sind wie im Zentrum (vielleicht, weil dort Sozialarbeiter sind). Das erste, was ich mit diesen Menschen lernte, waren Spiele des sozialen Lernens. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas in einer anderen Sprache als meiner erklären könnte. Das Ziel des ZfsL ist es, Menschen durch Kooperationsspiele zu motivieren, gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Wir haben außerdem Kletterelemente, eine kleine Kletterwand oder eine große Leiter (Jakobsleiter), die man nur zu zweit oder zu dritt hoch klettern sollte. Der Erfolg basiert auf den Menschen, die dich unterstützen und mit denen du eine Übung machst. Es ist persönlich eine gute Erfahrung, denn bevor du das erste Mal kletterst, denkst du, dass du es nicht schaffen kannst, aber dann realisierst du: Du hast es gemacht! Ich erinner mich, dass ich erst nicht unser höchstes Kletterelement machen wollte, aber dann ging ich mit meiner Chefin dort hinauf und ging den ganzen Weg auf dem Seil. Dann verstand ich die Wichtigkeit unserer Arbeit für die Menschen, die zu uns kommen. Meistens kommen verschiedene Schulen mit Kindern allen Alters zu uns und ich bin derjenige, der sie sichert, wenn sie klettern. Es ist sehr schön zu sehen, wenn sie das Ziel erreichen, vor allem wenn sie am Anfang so ängstlich sind. Ich habe eine große Verantwortung, sie zu sichern und zu unterstützen.

Außerdem nahmen wir an anderen Veranstaltungen mit anderen Sozialpädagogen teil und unterstützten die Evangelische Jugend bei vielen Aktivitäten. Das Zentrum ist ein Projekt der Evangelischen Jugend im Norden von Magdeburg, einer ruhigen Stadt, in der du Aktivitäten suchen musst (Aber es sind sehr viele). Ich mag die Stadt generell, das einzig Verrückte für mich war, dass alles schon nach um zehn am Abend und am Sonntag geschlossen hatte. Ich fand es gut, ein Jahr hier zu leben, ich lebte im Haus meines Projekts in meinem eigenen Zimmer mit meinem eigenen Bad (meistens). Ich mochte es wirklich sehr.


Nun ist mein Jahr hier zu Ende und ich bin sehr glücklich, weil ich viel gelernt habe. Teil eines Projektes zu sein, war eine wirklich schöne Erfahrung. Die Zeit vergeht so schnell, wenn du Spaß an dem hast, was du tust und das Jahr ist wie im Flug vergangen!

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